Flächen

Die Metropolregion Berlin-Stettin

Stettin zählt zu den grenzüberschreitenden Metropolenregionen. Dieser dynamische Wirtschaftsraum an der Ostsee zwischen Polen und Deutschland verfügt mit seinen über 1,5 Millionen Einwohner über enormes Wachstumspotenzial.

Die direkte Vernetzung mit der Metropolregion Berlin schafft ideale Voraussetzungen für erfolgreiche deutsch-polnische Gemeinschaftsprojekte und branchenübergreifenden Technologietransfer. Mit ihrer Entwicklung zur Smart City setzt Stettin konsequent auf Digitalisierung und neue Technologien. So wie wir.

Karte vom Industriepark mit den Standorten Berlin, Stettin und Pasewalk.
Alle Flächen im Industriepark Berlin Stettin im Überblick.

Der Standort Pasewalk

Pasewalk bietet insbesondere expansionswilligen Unternehmen aus dem Berliner Wirtschaftsraum attraktive
Industrie- und Gewerbeflächen. Auch für Firmen mit internetbasierten Geschäftsmodellen stellt Pasewalk durch konsequenten Ausbau des Glasfasernetzes eine Alternative dar. Auch polnische Unternehmen, die den deutschen Markt erschließen möchten, finden hier einen passenden Standort für ihre Expansion.

  • Industriepark Berlin-Stettin
  • Gewerbegebiet Torgelower Straße West
  • Gewerbegebiet Torgelower Straße Ost
Gewerbeflächen Gebiet 1 eingezeichnet auf einer Karte im Industriepark Berlin Stettin.

Großgewerbestandort | Industriepark Berlin-Stettin

Der Industriepark Berlin-Stettin in Pasewalk ist eines der letzten großen Industrie- und Gewerbegebiete Deutschlands mit freien Kapazitäten. Großen und kleinen Unternehmen bietet er die gesuchten Freiräume. Hier lassen sich anspruchsvolle Großprojekte branchenunabhängig realisieren und Visionen verwirklichen. Wir arbeiten eng zusammen, um Ihre Ansiedlung schnell und problemlos zu realisieren.

Gesamtfläche: 156,00 ha

Freie Flächen:

Anschlüsse: Teilerschlossen, sämtliche Medienanschlüsse vorhanden

Anbindung: Direkter Gleisanschluss (Optional), Autobahn A20

Gewerbeflächen Gebiet 2 im Gewerbegebiet West in der Torgelower Straße, eingezeichnet auf einer Karte im Industriepark Berlin Stettin.

Gewerbegebiet Ost | Torgelower Straße Ost

Das Gewerbegebiet B (Torgelower Straße Ost) ist voll erschlossen und etwa zu 50 % ausgelastet. Die Grundstücke sind nahezu eben und stehen als Gewerbe- und Industrieflächen in Größenordnungen von 5.000 bis 80.000 m² zur Verfügung. Es sind bereits Unternehmen aus den Bereichen Lebensmittel- und Baustoffproduktion sowie Elektro- und Metallhandwerk angesiedelt.

Gesamtfläche: 41,00 ha

Freie Flächen:

  • 4,47 ha ausgewiesen als Industriefläche (parzellierbar)
  • Ca. 7 ha weitere Gewerbegebietsflächen (Gebiet Ost und West)

Anschlüsse: Voll erschlossen, sämtliche Medienanschlüsse vorhanden

Anbindung: Direkter Gleisanschluss

Gewerbeflächen Gebiet 3 im Gewerbegebiet Ost in der Torgelower Straße, eingezeichnet auf einer Karte im Industriepark Berlin Stettin.

Gewerbegebiet West | Torgelower Straße West

Das Gewerbegebiet West (Torgelower Straße West) ist voll erschlossen. Derzeit ist etwa die Hälfte der Flächen ausgelastet. Die verfügbaren Grundstücke sind nahezu eben und stehen als Industrie- und Gewerbeflächen in Größen von 5.000 bis 80.000 m² zur Verfügung. Vor Ort sind bereits Unternehmen aus der Lebensmittel- und Baustoffproduktion sowie aus dem Elektro- und Metallhandwerk angesiedelt.

Gesamtfläche: 32,20 ha

Freie Flächen:

  • 8,07 ha ausgewiesen als Industriefläche (parzellierbar)
  • Plus ca. 7 ha Gewerbegebietsflächen (Gebiet Ost und West)

Anschlüsse: Voll erschlossen, sämtliche Medienanschlüsse vorhanden

Anbindung: Direkter Gleisanschluss

Der Industriepark – Vorteile auf einen Blick

Der Industriepark Berlin-Stettin ist als Industriegebiet ausgewiesen und bietet günstige Standortbedingungen für Großinvestoren. Die beeindruckende Gesamtfläche von 156 ha ist in drei Bauabschnitte mit attraktiven Freiflächen unterteilt:

  • Bauabschnitt 1: ca.17,8 ha
  • Bauabschnitt 2: ca. 84 ha
  • Bauabschnitt 3: ca. 20 ha

Sämtliche Anschlüsse sind in der Planung individuell anpassbar. Die vorhandenen Leitungen erfüllen alle Anforderungen für die Strom- und Gasversorgung. Weitere Aktiva sind die Möglichkeit einer Stammgleisverlegung für die Bahn und die Nähe zur Autobahn A20.

Pasewalk ist über die angrenzende Bundesstraße B104 mit der Autobahn A20 in Richtung Rostock und Hamburg sowie über die Autobahn A11 Richtung Berlin und Stettin angebunden. Der Anschluss Stettin an die Schnellstraße S3, die als europäischer Nord-Süd-Korridor von Südschweden entlang Polens westlicher Grenze bis Tschechien führt, ist ein wichtiger Standortvorteil.

Der nächste internationale Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) ist ebenfalls über die Autobahnen A11 / A10 in etwa 1,5 Stunden erreichbar. Noch schneller erreichbar ist der Flughafen Szczecin-Goleniow (etwa eine Stunde).

In Richtung Stralsund ist der Bahnhof Pasewalk der wichtigste Knotenpunkt für den Personenverkehr in Vorpommern. Von Pasewalk können Berlin, Stettin, Greifswald, Stralsund und Ueckermünde direkt per Bahn erreicht werden. Zudem verkehren ICE direkt nach München Hbf und Frankfurt Hbf.

Die Stadt Pasewalk bietet mit ihren hochwertigen und kostengünstigen Industrie- und Gewerbeflächen beste Voraussetzungen für Unternehmen, die eine neue Betriebsstätte errichten oder expandieren möchten.

Größe und Lage der Flächen eröffnen vielfältige und flexible Nutzungsmöglichkeiten. Förderhöchstsätze von bis zu 40 % (deutschlandweit am höchsten!), moderate Gewerbesteuern und schnelle Genehmigungsverfahren überzeugen. F&E-Projekte von Unternehmen mit Betriebsstätte in Mecklenburg-Vorpommern erhalten Zuschüsse zur Entwicklung innovativer Produkte und Verfahren. Insgesamt bietet die Region eine sehr attraktive Förderkulisse.

In puncto Aus- und Weiterbildung und bei der Rekrutierung akademischer Fachkräfte bietet die Region Vorpommern viel Potenzial: Die Universität Greifswald, die Hochschulen Stralsund und Neubrandenburg sowie 16 berufsorientierte Schulen und drei außer-universitäre Forschungseinrichtungen helfen, den Fachkräftebedarf für ansässige Unternehmen zu sichern.

Die Hochschule Neubrandenburg ist u.a. spezialisiert auf die Schwerpunkte Agrarwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften. Absolventen der Universität Greifswald bereichern den Arbeitsmarkt mit ihren Ausbildungen in den Fächern Betriebswirtschaftslehre, Physik, Mathematik und Informatik. Auch die Hochschule Stralsund trägt mit den Studienschwerpunkten Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Wirtschaft maßgeblich zum Angebot hoch qualifizierter Fachkräfte in der Region bei.

Im Landkreis Vorpommern-Greifswald werden mehr als 100 verschiedene Berufsausbildungen in unterschiedlichen Bereichen angeboten: Agrarwirtschaft, Ernährung und Hauswirtschaft, Fahrzeugtechnik, Gastgewerbe, Gesundheit und Pflege, Holztechnik, Labor- und Prozesstechnik, Metalltechnik, Nahrungsmittelgewerbe sowie Wirtschaft und Verwaltung.

Ein Standortvorteil für Pasewalk ist der Anschluss Stettins an die Schnellstraße S3. Diese führt als europäischer Nord-Süd-Korridor von Südschweden entlang Polens westlicher Grenze bis nach Tschechien.

Von Pasewalk aus sind Berlin, Stettin, Greifswald, Stralsund und Ueckermünde direkt per Bahn erreichbar. ICE-Verbindungen gibt es direkt nach München Hbf und Frankfurt Hbf.

Mit einer jährlichen Umschlagsmenge von 24 Millionen Tonnen ist der Doppelhafen Stettin-Swinemünde der zweitgrößte Seehafen Polens. Von Pasewalk aus können über Stettin-Swinemünde die wichtigsten Häfen der Ost- und Nordsee sowie die Überseehäfen Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam per Federverkehr erreicht werden.

364 polnische Unternehmen in MV produzieren gerne „Made in Germany“

  • Mehr als 6.000 polnische Unternehmen sind in Deutschland registriert.
  • Polen ist größter Auslandsinvestor der osteuropäischen EU-Länder
  • Mit insgesamt 47 „FDI“-Greenfield- & Erweiterungsprojekten platzierte sich Polen im Ranking der Herkunftsländer 2016 auf Platz 13 (vor Indien!)
  • Im Jahr 2016 betrug das Volumen polnischer Direktinvestitionen 665 Millionen Euro.
  • Mit über 55 Mrd. Euro Gesamtumsatz entfielen auf Deutschland 2018 mehr als ein Viertel der polnischen Exporte (z.B. Maschinen, Kfz-Teile, Nahrungsmittel, Möbel).
  • Die strategische Partnerschaft im Außenhandel und der EU-Beitritt Polens 2004 haben den Zugang zum deutschen Markt deutlich erleichtert.
  • Über Produktionsstätten in Deutschland können polnische Unternehmen weitere Märkte Westeuropas erschließen.
  • Seit Öffnung des deutschen Arbeitsmarkts für osteuropäische Arbeitnehmer aus der EU können polnische Firmen mit eigenen Fachkräften produzieren
  • „Made in Germany“ gilt in Polen als wertvolles Qualitätssiegel.
  • Die Kompetenz deutscher Behörden und die Zuverlässigkeit deutscher Geschäftspartner genießen in Polen hohes Ansehen.

Erfolgreiche polnische Investitionen in Vorpommern (Auswahl):

  • KAMIL – Ueckermünde
  • MILEX – Ueckermünde
  • Lubmin Oils – Lubmin
  • GTI Logistik – Nadrensee
  • Miratrans – Nadrensee
  • Fleischmannschaft – Löcknitz

Der Doppelhafen Stettin-Swinemünde ist nach Danzig der zweitgrößte Seehafen Polens mit einer jährlichen Umschlagsmenge von 24 Mio. t. Von Pasewalk aus können über Stettin per Containerverkehr die wichtigsten Häfen der Ost- und Nordsee sowie die Überseehäfen Hamburg, Bremerhaven und Rotterdam erreicht werden.

Ein neuer Containerterminal bietet eine Umschlagskapazität von 120.000 TEU, Lagerkapazitäten von 4.000 TEU sowie Plug-in-Stationen für 157 Kühlcontainer. Der Doppelhafen hat bereits heute eine wichtige Bedeutung für Güter, die zwischen Skandinavien und Südeuropa transportiert werden. Die Hafengruppe vergrößert derzeit ihre Kapazitäten. Geplant sind insgesamt mehr als 40 Millionen Tonnen Umschlagskapazität, was in etwa der Größenordnung des Rostocker Hafens entspricht.

Durch die wachsende Bedeutung als Containerhub und steigende Güterverkehrsmengen, die über Stettin abgewickelt werden, ergeben sich neue Ansiedlungspotenziale für Pasewalk. Denn die Entfernung von Pasewalk nach Stettin beträgt nur 39 km!

Auch die Nähe zum Überseehafen Rostock ist ein Vorteil: Im Jahr 2018 wurden hier insgesamt 25,6 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen¹. Das leistungsstarke Terminal für Schienen-, Straßen- und Schiffsgüter hat eine Größe von ca. 70.000 qm².

¹ Quelle: Rostock Port, 2019, PM vom 11.01.2019